Über die Postleitzahl 86514
Ustersbach liegt im Landkreis Augsburg und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Gessertshausen. Zur Gemeinde gehören der Ortsteil Mödishofen sowie die Weiler Baschenegg und Osterkühbach; die Gemeindeflur wird von der Hügelkette der Reischenau geprägt, deren höchste Erhebung Totenköpfle heißt.
Erstmals urkundlich erwähnt wird der um das 11. Jahrhundert entstandene Ort 1277 als Usterspach. Grundherren waren zunächst ein Ortsadelsgeschlecht und Augsburger Klöster, später das Domkapitel Augsburg als Grund-, Gerichts- und Patronatsherr. Um 1780 nutzte man Steine der abgegangenen Burg Hattenberg beim Bau des Ustersbacher Brauhauses – die Privatbrauerei Ustersbach besteht bis heute und braut das Bier Ustersbacher. Mit Ausnahme des Weilers Osterkühbach gehört die gesamte Gemeinde zur Pfarrei St. Fridolin, deren Kirche als östlichste Fridolinskirche im Bistum gilt; ein rotes Marmordenkmal aus dem Jahr 1408 erinnert an den gewaltsamen Tod des Ritters Burkhart von Schellenberg.
In der Gemeinde leben 1.264 Menschen auf 11,1 km², die Dichte liegt bei 114 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Kutzenhausen, Dinkelscherben und Fischach.