Über die Postleitzahl 86666
Der Markt Burgheim im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen liegt am Donautal und reicht hinauf bis in die flach gestuften, tertiären Hochlagen der sogenannten Aindlinger Terrassentreppe; er füllt diese Postleitzahl fast vollständig aus. Zu Burgheim zählen unter anderem die Dörfer Dezenacker, Illdorf, Kunding, Leidling, Ortlfing, Straß und Wengen.
Archäologische Funde belegen eine Besiedlung schon in der mittleren bis späten Bronzezeit, in Dezenacker sogar bereits in der Jungsteinzeit. Um 40 nach Christus errichteten die Römer bei Burgheim ein Holz-Erde-Kastell, aus dem eine Siedlung hervorging; um das Jahr 300 folgte auf dem Kirchberg ein steinernes Kastell, das mit dem schriftlich überlieferten Parrodunum gleichgesetzt wird. Urkundlich erwähnt ist Burgheim erstmals 1147, seinen Marktstatus erhielt der Ort spätestens zu Beginn des 14. Jahrhunderts – belegt durch eine Eichstätter Urkunde von 1326. Der Name Burgheim, Heimstätte an einer Burg, geht auf die damals noch sichtbaren römischen Kastellreste zurück.
Auch der zum Ortsteil Dezenacker führende Wolfgangberg birgt mit seinen Hügelgräbern Spuren der Hallstattzeit. Durch das Gemeindegebiet verläuft die Bundesstraße 16, und ein eigener Bahnhof bindet den Ort an die Strecke zwischen Ingolstadt und Ulm im Donautal an. Auf 49,6 km² leben 4.542 Menschen, das sind 92 je Quadratkilometer. Angrenzend liegen die Postleitzahlgebiete von Rain, Rennertshofen, Ehekirchen und Marxheim.