Über die Postleitzahl 86682
Dort, wo der Lech in die Donau mündet, rund 38 Kilometer nördlich von Augsburg, liegt die Gemeinde Genderkingen im schwäbischen Landkreis Donau-Ries, die Teil der Verwaltungsgemeinschaft Rain ist und den größten Teil der Postleitzahl einnimmt. Der Ort entstand vermutlich zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert als Grenzort zu Altbayern und kam 1478 in den Besitz des Zisterzienserklosters Kaisheim, bevor er 1803 im Zuge von dessen Auflösung an das Königreich Bayern fiel.
Das Ende des Zweiten Weltkriegs erlebte Genderkingen am 25. April 1945 mit dem Einmarsch amerikanischer Soldaten. Die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul war Wirkungsstätte des frühen Schaffens des Rokokomalers Johann Baptist Enderle, und der Dorfplatz zwischen Kirche und Rathaus wurde mit einem sogenannten Wasserband neu gestaltet. Verkehrlich ist der Ort über eine Direktanbindung an die B 16 erschlossen, nur wenige Kilometer von der B 2 entfernt, und verfügt über einen eigenen Bahnhaltepunkt an der Strecke Ingolstadt–Neuoffingen sowie den Sonderlandeplatz Donauwörth-Genderkingen.
Die 1.184 Einwohnerinnen und Einwohner verteilen sich auf 11,6 km², das ergibt eine Dichte von 102 je Quadratkilometer. Zu den Nachbarorten der angrenzenden Postleitzahlen zählen Donauwörth, Rain und Niederschönenfeld.