Über die Postleitzahl 86744
Nordöstlich von Oettingen, am nördlichen Rand des Nördlinger Rieses, liegt die Gemeinde Hainsfarth. Sie gehört zum Landkreis Donau-Ries und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen i.Bay. Fast die gesamte PLZ-Fläche entfällt auf die Gemeinde, zu der neben dem Pfarrdorf Hainsfarth das 1976 eingegliederte Kirchdorf Steinhart sowie die Weiler Aumühle, Fürfällmühle, Hasenmühle, Hefehof, Wornfeld und Ziegelhütte zählen. Zwischen Hainsfarth und Oettingen fließt die Wörnitz.
Der Ort wird bereits in den Schenkungsverzeichnissen des Klosters Fulda um das Jahr 800 genannt und war zur Zeit des Alten Reiches zwischen mehreren Landesherrschaften aufgeteilt. Im 19. Jahrhundert beherbergte Hainsfarth die größte jüdische Gemeinde Schwabens; die restaurierte Synagoge und der jüdische Friedhof erinnern bis heute daran, nachdem die letzten jüdischen Einwohner 1942 deportiert und ermordet wurden.
Auf 17,5 km² leben 1.414 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 81 je km². Die Gemeinde ist weiterhin landwirtschaftlich geprägt, mit rund 33 Betrieben und einer beachtlichen bewirtschafteten Fläche. Nachbar-Postleitzahlen sind unter anderem Oettingen i. Bay., Auhausen und Munningen.