Über die Postleitzahl 91747
Nahe dem Hahnenkamm, einem Höhenzug der Fränkischen Alb im Westen des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, liegt die Gemeinde Westheim, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hahnenkamm. Fast die gesamte Postleitzahl gehört zu ihr, mit den 1978 eingemeindeten Orten Hüssingen und Ostheim sowie dem Weiler Pagenhard und dem Dorf Roßmeiersdorf.
In der Flur „Mehlbuck“ auf Westheimer Gemarkung liegt eines von drei frühmerowingischen Gräberfeldern, das häufig als ältester Beleg fränkischer Besiedlung in dieser Gegend gilt: Man belegte es vom frühen 6. Jahrhundert an über gut hundertfünfzig Jahre hinweg, mit mehr als 250 Gräbern, auffällig vielen typisch fränkischen Waffen und neun Münzgräbern, in denen römische Denare und gotische Halbsiliquen wohl als Totengeld lagen. Ostheim entstand im 7. oder 8. Jahrhundert an einer schon um 90 nach Christus von den Römern angelegten Straße, deren Verlauf heute etwa der Bundesstraße 466 entspricht; erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort um 750. Roßmeiersdorf, wohl noch in der Karolingerzeit gegründet, trägt einen Namen slawischen Ursprungs und gehörte einst den Klöstern Auhausen und Heidenheim.
In der Postleitzahl 91747 leben 1.159 Menschen auf 28,2 km², das ergibt eine Dichte von 41 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Heidenheim, Gnotzheim und Wassertrüdingen, die Vorwahl ist 09082.