Über die Postleitzahl 86830
Schwabmünchen liegt im Landkreis Augsburg an der Wertach und geht auf ein römerzeitliches Töpferdorf zurück, das Forscher mit dem in der Tabula Peutingeriana verzeichneten Ort Rapis gleichsetzen; erste Siedler kamen bereits unter Kaiser Claudius im 1. Jahrhundert. Die Postleitzahl deckt fast die gesamte Stadt ab, zu der 1978 die Dörfer Birkach und Klimmach hinzukamen, dazu die Stadtteile Mittelstetten und Schwabegg, Namensgeber der bis 1806 bestehenden Grafschaft Schwabegg.
Ab 1804 unter bayerischer Herrschaft, wurde Schwabmünchen 1900 Sitz eines eigenen Bezirksamts, mit dem Bahnanschluss nach Augsburg 1847 setzte ein wirtschaftlicher Aufschwung ein. Wahrzeichen der Stadt sind die Hexentürmchen, ein vermutlich im 16. Jahrhundert errichtetes Tor zur bischöflichen Straßvogtei, sowie der Strickerbrunnen am Schrannenplatz. Der weitläufige Luitpoldpark bietet mit Bachläufen, Weihern und einer Mariengrotte Erholung im Nordwesten der Stadt.
Auf 55,4 km² kommen 14.911 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 269 je km². Als Endhaltestelle im Augsburger Verkehrsverbund ist die Stadt im Halbstundentakt an Augsburg angebunden. Nachbar-Postleitzahlen sind Ettringen, Untermeitingen, Großaitingen und Langerringen.