Über die Postleitzahl 86833
Ettringen liegt beidseitig der Wertach in der Region Donau-Iller, im Landkreis Unterallgäu. Zur Postleitzahl zählt fast die gesamte, recht ausgedehnte Gemeinde mit dem Pfarrdorf Ettringen sowie den 1978 eingegliederten Dörfern Siebnach und Traunried, dazu mehrere Weiler und Einöden wie Aletshofen, Forsthofen und Ettringermühle.
Erstmals 1056 urkundlich erwähnt, könnte die Siedlung schon im 5. Jahrhundert während der Landnahme entstanden sein; auf dem Buchberg über Siebnach liegt der hochmittelalterliche Burgstall Siebnach. Die heutige Pfarrkirche St. Martin und St. Nikolaus entstand 1785–87 unter Erhaltung des älteren Turms, ihre Deckenfresken schuf der Münchner Hofmaler Christian Wink. Ab 1908 besaß Ettringen mit der sogenannten Staudenbahn eine eigene Eisenbahnverbindung nach Türkheim, die inzwischen stillgelegt ist. Lange prägte zudem die Papierfabrik Lang Papier den Ort, ehe sie 2025 schloss.
Auf 41,3 km² leben 3.318 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 80 je km². Mit 71 landwirtschaftlichen Betrieben bleibt die Landwirtschaft bedeutend. Nachbar-Postleitzahlen sind Schwabmünchen, Türkheim, Langerringen und Tussenhausen.