Über die Postleitzahl 86980
Am Westrand des Pfaffenwinkels, auf rund 800 Metern Höhe, liegt die Gemeinde Ingenried im Landkreis Weilheim-Schongau, Teil der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt. Sie deckt fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl ab und gliedert sich in die fünf Gemeindeteile und zugleich Gemarkungen Erbenschwang, Hofmahdmühle, Huttenried, Ingenried und Krottenhill.
Die Welfen schenkten ihren Besitz in Ingenried bereits 1147 dem neu gegründeten Kloster Steingaden; wenige Jahre später, 1156, übertrug ihm zudem der Augsburger Bischof Konrad von Hirscheck die dortige Kirche. Als ehemaliger Gerichtsort des Klosters kam der Ort 1785 durch Tausch mit der Hochgerichtsbarkeit an das Hochstift Augsburg. Bis zur Gebietsreform 1972 gehörte Ingenried zum Landkreis Marktoberdorf im Regierungsbezirk Schwaben, seither zählt es zu Oberbayern. Der Gemeindeteil Krottenhill, erstmals 1470 erwähnt, verdankt seinen Namen dem einst feuchten, sumpfigen Gelände und zählt zu den höchstgelegenen Siedlungen im Landkreis.
Zwischen 1988 und 2026 wuchs die Einwohnerzahl der Gemeinde von 699 auf 1150, ein Zuwachs von rund 65 Prozent. Auf 17,4 km² leben heute 1.071 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 61 Menschen je Quadratkilometer. Die katholische Pfarrkirche St. Georg gilt als bedeutendes Kulturdenkmal des Ortes. Nachbarorte sind unter anderem Altenstadt, Burggen, Schwabbruck und Schwabsoien.