Über die Postleitzahl 87656
Am Rand des Allgäus, unmittelbar bei Kaufbeuren, liegt die Gemeinde Germaringen und bildet fast die gesamte Postleitzahl 87656. Die Gemeindeverwaltung sitzt in Obergermaringen, weitere Gemeindeteile sind Untergermaringen, Ketterschwang und der Weiler Schwäbishofen.
Untergermaringen zählt zu den ältesten Orten im Landkreis Ostallgäu: Der Überlieferung nach geht die Siedlung auf eine frühe alemannische Sippe namens Germar zurück und wurde erstmals 1183 urkundlich genannt. Obergermaringen entstand später als jüngerer Ausbau und gehörte zur Freien Reichsstadt Kaufbeuren, während Ketterschwang bis zur Säkularisation 1803 der Reichsabtei Irsee unterstand. Das Ortsbild prägen drei Kirchen unterschiedlicher Epochen: der romanische Bau St. Georg auf dem Georgiberg in Untergermaringen aus der Zeit um 1180, die barocke Wallfahrtskirche St. Wendelin in Obergermaringen von 1697 und die Rokokokirche St. Jakobus in Ketterschwang, deren Neubau 1757/58 entstand. Zwischen Untergermaringen und Ketterschwang erinnert ein Kreuz an den um 1400 abgegangenen Ort Hunoldshofen.
Auf 22,1 km² leben 3.823 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 173 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Kaufbeuren, Jengen und Pforzen.