Über die Postleitzahl 87668
Rund sieben Kilometer nördlich von Kaufbeuren liegt Rieden, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Pforzen, dessen zwei Gemeindeteile Rieden und Zellerberg fast das gesamte Gebiet der Postleitzahl auf 8,4 km² bilden.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1242, als Rieden zur Reichsabtei Irsee gehörte. Der Abt Honorius Grieninger ließ 1793 das Schloss in Rieden errichten und machte den Ort während seiner Amtszeit wieder zur selbstständigen Pfarrei. Der Ortsteil Zellerberg, bis 1963 Pforzen-Bahnhof genannt, entstand rund um den 1847 eröffneten Bahnhof der Ludwig-Süd-Nord-Bahn; nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich dort überwiegend Heimatvertriebene an. Das dortige Ridmonument, eine turmartige Marienkapelle, entstand 1884; finanziert wurde sie aus der Entschädigung, die ein Gutsbesitzer für an die Bahn abgetretenen Grund erhalten hatte.
In Rieden leben 1.361 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 162 je Quadratkilometer.
Die Gemeinde grenzt an die Postleitzahlen von Bad Wörishofen, Jengen, Germaringen und Pforzen.