Über die Postleitzahl 87743
Egg an der Günz liegt nordöstlich von Memmingen, im Grenzgebiet zwischen Mittelschwaben und Oberschwaben, und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen im Landkreis Unterallgäu. Zur Postleitzahl zählen neben dem Hauptort die eingemeindeten Orte Inneberg und Engishausen sowie der Weiler Wesbach.
Die Reichsabtei Ottobeuren prägte den Ort über Jahrhunderte; berühmtester Sohn Eggs ist Johannes Eck, der 1486 hier geboren wurde und als Gegenspieler Martin Luthers in die Geschichte der Reformation einging. Engishausen wiederum lässt sich bis 1098 zurückverfolgen, als ein dem Kloster Ottobeuren dienender Mann diesem ein Grundstück überschrieb, während Inneberg erstmals 1366 erwähnt wird und während des Dreißigjährigen Kriegs und der Pest stark schrumpfte: 1594 zählte der Ort noch 19 Anwesen, 1634 nur noch acht bewohnte Häuser.
Auf 20,9 km² leben 1.189 Menschen, das ergibt 57 Einwohner je Quadratkilometer. Die örtliche Grundschule, 1841 gegründet, bildet seit 1976 mit den Nachbargemeinden einen gemeinsamen Schulverband; weiterführende Schulen liegen im benachbarten Babenhausen.