Über die Postleitzahl 87745
Etwa 40 Kilometer östlich von Memmingen liegt Eppishausen, das seit 2014 mit einem Gedenkstein auf eine Besonderheit hinweist: Der Ort bildet den geographischen Mittelpunkt des Regierungsbezirks Schwaben. Zur Verwaltungsgemeinschaft Kirchheim in Schwaben gehörend, umfasst die Gemeinde im Landkreis Unterallgäu neben dem Hauptort die eingemeindeten Orte Könghausen, Haselbach und Mörgen sowie eine Reihe von Weilern und Einöden wie Aspach, Lutzenberg, Weiler und Weißenhof.
Urkundlich fassbar ist Eppishausen seit dem 12. Jahrhundert; von 1470 bis 1540 gehörte der Ort den Herren von Tanneck, deren Wappen die Gemeinde bis heute führt, später den Grafen Fugger-Kirchheim. Mörgen ist mit einer Erwähnung von 1067 sogar noch älter belegt und geht wohl auf einen Mann namens Maro zurück, während Fundstücke aus vorchristlicher Zeit auf eine noch frühere Besiedlung des Gebiets hindeuten. Haselbach wiederum verdankt seinen Namen den Haselnusssträuchern entlang des gleichnamigen Bachs.
1.894 Menschen leben auf 39,3 km², was einer Dichte von 48 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Zu den Nachbarorten der angrenzenden Postleitzahlen zählen Kirchheim in Schwaben, Markt Wald und Tussenhausen.