Über die Postleitzahl 87755
Rund 25 Kilometer nördlich von Memmingen liegt Kirchhaslach, eine Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen im Landkreis Unterallgäu. Zu ihr gehören neben dem Hauptort auch die nach und nach eingegliederten Orte Herretshofen, Greimeltshofen und Olgishofen.
Der Legende nach kehrte ein von Albrecht von Rechberg bei der Jagd im Haseltal gefundenes und nach Babenhausen gebrachtes Marienbildnis dreimal an seinen Fundort zurück – daraus entwickelte sich eine bedeutende Wallfahrt, um die herum das Dorf entstand. Jahrhundertelang gehörte Kirchhaslach den Fürsten Fugger-Babenhausen und war Teil von deren Herrschaft, die 1803 zum Reichsfürstentum erhoben wurde. Mit dem bayerischen Gemeindeedikt von 1818 entstand die politische Gemeinde, zu der von Anfang an auch Beblinstetten, Halden, Hörlis und Stolzenhofen zählten; zuständig war das Fugger'sche Herrschaftsgericht Babenhausen, aufgelöst erst infolge der Revolution von 1848.
1.291 Menschen leben auf 31,6 km², das entspricht 41 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarorte der angrenzenden Postleitzahlen sind Babenhausen, Breitenbrunn und Oberschönegg.