Über die Postleitzahl 87779
Unmittelbar an die Stadt Memmingen grenzend liegt die Gemeinde Trunkelsberg, eine der flächenkleinsten Postleitzahlen im Landkreis Unterallgäu; ein schmaler Randbereich reicht auch auf das Gebiet von Memmingerberg. Trunkelsberg gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Memmingerberg.
Zusammen mit Amendingen und Ungerhausen gehörte Trunkelsberg wohl schon zur Gründungsausstattung des Klosters Ottobeuren im späten 8. oder frühen 9. Jahrhundert, ehe Otto I. im Jahr 972 alle drei Orte als königlichen Besitz beanspruchte. Später kam der Ort in den Besitz der Herrschaft Eisenburg und wurde 1455 an die Memminger Patrizierfamilie Sättelin verkauft; 1647 ließ die Memminger Salzhändlerfamilie Wachter dort das Schloss Trunkelsberg errichten. Bis 1718 gehörte der Ort der Familie Neubronner von und zu Eisenburg, ehe 1729 Elias Christoph Heuß Schloss und Gerichtsbarkeit übernahm. Die katholische Kirche St. Stanislaus Kostka ist bis heute eine Filiale der Pfarrei Amendingen, ein eigener Pfarrer fehlt dem Dorf.
Die PLZ 87779 zählt 1.652 Einwohnerinnen und Einwohner bei einer Dichte von 854 Personen je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Memmingen, Holzgünz und Memmingerberg.