Über die Postleitzahl 88367
Rund 20 Kilometer südöstlich von Sigmaringen liegt Hohentengen. Die Postleitzahl deckt die Gemeinde fast vollständig ab, mit den Ortsteilen Völlkofen, Ölkofen, Ursendorf und Günzkofen; der ganze Landschaftsraum trägt den Namen Göge.
Der älteste Fund der Gegend ist ein Skelettgrab aus der Frühbronzezeit in Beizkofen. Im 6. Jahrhundert siedelten sich Alemannen um den Kugelberg an, wo aus einer vermutlich heidnischen Kultstätte später die Kirche St. Michael hervorging. Der heutige Bau entstand 1848 bis 1852 nach Plänen von Gottlieb Pfeilsticker und gilt als bedeutendster Kirchenbau seiner Zeit in Oberschwaben.
Zur Fasnet feiert die ganze Göge gemeinsam: Am Gompigen Donnschdig gehören ein Rathaussturm und abends ein Hemadglonkerumzug dazu, wie er in jedem Dorf der Region stattfindet. Bei Mengen und Hohentengen liegt außerdem ein kleiner Flugplatz.
In Hohentengen leben auf 36,5 km² 4.217 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 116 Personen je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind unter anderem Bad Saulgau und Mengen; die Vorwahl lautet 07572.