Über die Postleitzahl 88356
Am Südrand des Landkreises Sigmaringen liegt Ostrach, dessen flächengrößte Gemeinde. Die Postleitzahl umfasst acht Ortschaften, darunter Burgweiler, Tafertsweiler, Magenbuch-Lausheim und Weithart, sowie zahlreiche kleinere Weiler.
Der Ort wird erstmals 851 urkundlich genannt; schon zur Römerzeit führte hier eine Straße von Altshausen über Ostrach und Wangen nach Habsthal und Krauchenwies vorbei. 1803 wurde Ostrach dem Haus Thurn und Taxis zugeschlagen, 1806 kam es an Hohenzollern-Sigmaringen und war bis 1862 Sitz eines eigenen Oberamts – damit lag hier der südöstlichste Punkt der hohenzollerischen Lande. Der Torfabbau im 19. Jahrhundert bildete den ersten Schritt in die Industrialisierung, Kiesgewinnung wird bis heute betrieben. In einem Bauernhaus im Ortsteil Bachhaupten entdeckte man die Ostracher Liederhandschrift von 1740, eine handschriftliche Sammlung von Kunstliedern, die im örtlichen Heimatmuseum gezeigt wird.
Zur Fasnetszeit ziehen in Ostrach eigene Narrenfiguren wie Bauzemecker, Blätzle, Seerosen und Hexen durch die Straßen.
In der Gemeinde leben auf 109,1 km² 6.918 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 63 Personen je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind unter anderem Bad Saulgau und Pfullendorf; die Vorwahl lautet 07585.