Über die Postleitzahl 88699
Frickingen liegt im Oberen Salemer Tal im Linzgau, rund zehn Kilometer nördlich von Überlingen, und entstand 1973 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Altheim, Frickingen und Leustetten, die auch die heutigen Ortsteile der Postleitzahl 88699 bilden.
Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort 1094; die im 13. Jahrhundert bestehende Burg gehörte zeitweise dem Hochstift Konstanz, ab etwa 1300 den Grafen von Werdenberg-Heiligenberg und ab 1534 bis zur Mediatisierung 1806 dem Haus Fürstenberg. Den Ortskern prägt die Martinskirche aus dem 15. Jahrhundert, während die spätgotische Weingartenkapelle mit ihren manieristischen Fresken als Wallfahrtsziel dient. Dem verbreiteten Obstbau widmet sich das Bodensee-Obstmuseum hinter dem Rathaus. Wichtigster Arbeitgeber ist die Firma HSM, die mit Ballenpressen und Aktenvernichtern zum Teil Marktführer in Deutschland ist. Von 1905 bis 1953 war Frickingen Endpunkt der sogenannten Salemertal-Bahn.
3.009 Menschen leben auf 26,3 km², das entspricht 114 je Quadratkilometer. Frickingen ist per Bus mit Überlingen und Salem verbunden; benachbart liegen Heiligenberg, Salem und Owingen.