Über die Postleitzahl 89174
Nördlich von Ulm, auf der als Altheimer Ebene bekannten Hochfläche im Nordosten der Schwäbischen Alb, liegt die Gemeinde Altheim (Alb), die der Postleitzahl 89174 ihren Namen gibt. Zu ihr gehören die Ortsteile Söglingen mit Märkleshöfe und Zähringen sowie die Weiler Dangelhof und Birkenhöfe; verwaltet wird sie über den Gemeindeverwaltungsverband Langenau.
Schon Kelten siedelten hier: Der Schloßberg beim Ortsteil Zähringen gilt als Ringburg und wohl keltische Fliehburg, südöstlich des Dorfes fand sich zudem ein römischer Gutshof. Altheim selbst wird 1225 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte damals zum Kloster Elchingen. Wegen der langen Zugehörigkeit zur Reichsstadt Ulm ist der Ort seit der Reformation überwiegend evangelisch geprägt, die Pfarrkirche „Unsere Liebe Frau“ reicht mit ihrem Turmunterbau in staufische Zeit zurück und wurde 1696 grundlegend umgebaut. Die Gemeinde zählt 1.674 Einwohnerinnen und Einwohner auf 25,7 km², das ergibt 65 je Quadratkilometer.
Söglingen wird bereits im 12. Jahrhundert erwähnt und kam 1385 an die Reichsstadt Ulm, wobei die Stadt und das Kloster Söflingen sich die Grundherrschaft über den oberen und unteren Weiler teilten. Nachbar-Postleitzahlen sind unter anderem Amstetten, Neenstetten, Weidenstetten und Gerstetten.