Über die Postleitzahl 89250
Senden ist eine Stadt im Landkreis Neu-Ulm in Bayern, an der Iller direkt an der Grenze zu Baden-Württemberg gelegen; die Postleitzahl deckt fast die ganze Stadt mit den Stadtteilen Aufheim, Hittistetten, Witzighausen, Wullenstetten und dem Weiler Freudenegg ab.
Die Augsburger Fugger übten von 1507 an fast 300 Jahre lang die Herrschaft über den Ort aus, ehe Senden 1805 mit dem Frieden von Preßburg an Bayern fiel. Zum Markt erhoben wurde der Ort 1955, Stadtrechte erhielt er zwanzig Jahre später; kurz zuvor waren im Zuge der bayerischen Gebietsreform Hittistetten, Wullenstetten, Ay und Witzighausen sowie Teile von Gerlenhofen eingemeindet worden, 1978 folgte Aufheim. Zu den Bauten der Stadtteile zählen die Rokokokapelle Maria Hilf in Ay und die Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Witzighausen; im Bürgerhaus wird eine gut 5600 Jahre alte Mooreiche neben einem Sühnekreuz von 1320 gezeigt.
Die Illertalbahn zwischen Neu-Ulm und Kempten durchquert das Stadtgebiet, dazu zweigt in Senden die 1878 eröffnete Strecke nach Weißenhorn ab, deren Personenverkehr schon 1966 endete. Größter Arbeitgeber ist heute das Möbelhaus Inhofer, das 1975 eröffnet wurde. Westlich der Iller liegt mit dem Gemeindeteil Unterm Schloß eine über eine Straße durch die Nachbargemeinde Illerkirchberg erreichbare funktionale Exklave; beidseitig der Stadt erstreckt sich der Auwald der unteren Iller als Großschutzgebiet.
Auf 25,1 km² leben in dieser Postleitzahl 23.246 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 926 je Quadratkilometer. Nachbarplätze sind Illerkirchberg, Neu-Ulm, Weißenhorn, Vöhringen und Pfaffenhofen an der Roth; die Kennzeichen lauten ILL und NU.