Über die Postleitzahl 89355
Gundremmingen liegt im Donauried nahe der Mündung der Mindel in die Donau, im Landkreis Günzburg, und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Offingen. Weitere Gemeindeteile gibt es nicht, die Postleitzahl 89355 deckt fast das gesamte Gemeindegebiet ab.
Auf dem Gebiet der Gemeinde liegen die Reste des römischen Kastells Bürgle, das zur spätrömischen Grenzsicherung am Donau-Iller-Rhein-Limes errichtet wurde, nachdem Alemannen im 3. Jahrhundert mehrfach die Nordgrenze überrannt hatten; um 380 nach Christus wurde es zerstört. Der Ortsname geht der Überlieferung nach auf einen germanischen Sippenführer namens Guntram zurück, eine erste Erwähnung als „Guntramingen“ findet sich für die Zeit um 800 im Zusammenhang mit einer Schenkung an das Kloster Fulda. 1822 gründete der frühere Gundremminger Pfarrer Ignaz Lindl die Kolonie Sarata in Bessarabien, zu deren Gründungsfamilien viele Auswanderer aus dem Ort zählten. Im Rathaus richtet ein Heimatmuseum den Blick auf die Ortsgeschichte, von der Zeit der römischen Besiedlung bis hin zu jener Zeit, als in den 1960er Jahren Bayerns erstes Atomkraftwerk entstand.
Auf 10,8 km² zählt die Postleitzahl 1.326 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 122 je Quadratkilometer.
Gundremmingen grenzt an Aislingen, Dürrlauingen, Offingen, Lauingen an der Donau und Gundelfingen an der Donau. Die Vorwahl lautet 08224.