Über die Postleitzahl 89415
Lauingen an der Donau liegt im Landkreis Dillingen an der Donau im bayerischen Schwaben, am Rand der Schwäbischen Alb. Fast die gesamte Fläche der Postleitzahl gehört zur Stadt, zu der neben dem Hauptort die eingemeindeten Orte Faimingen, Frauenriedhausen und Veitriedhausen zählen.
Aus einer alemannischen Ansiedlung des 6. Jahrhunderts entwickelte sich Lauingen unter den Staufern zu einem bedeutenden Fernhandelsplatz; hier hat die später in Nürnberg und Augsburg zu Reichtum gekommene Patrizierfamilie Imhoff ihren Ursprung. Am Marktplatz erinnert ein Denkmal an Albertus Magnus, den bekanntesten Sohn der Stadt. Im 20. Jahrhundert traf ein Bombenangriff im Oktober 1941 die Stadt schwer, und im April 1945 wurde die Donaubrücke gesprengt. Am „Gumpigen Donnerstag“ vor Fasching wird bis heute ein Fastnachtsspiel am Schimmelturm aufgeführt, bei dem die Hexe Schwertgoschin gegen die Frühlingsnarren antritt.
Heute prägt der Landmaschinenhersteller Deutz-Fahr mit seinem größten Produktionsstandort die Wirtschaft, dazu südlich der Stadt einer der größten Solarparks Bayerisch-Schwabens. Die Donau ist bei Faimingen zum Faiminger Stausee aufgestaut, hier mündet die Brenz in den Fluss.
11.057 Menschen leben auf 44,3 km², das entspricht einer Dichte von 250 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarorte der Postleitzahl sind Dillingen, Höchstädt, Wittislingen, Gundremmingen und Holzheim.