Über die Postleitzahl 89359
Kötz im Landkreis Günzburg liegt an der Mündung des gleichnamigen Baches in die Günz und entstand 1972 aus dem Zusammenschluss der zuvor selbstständigen Gemeinden Großkötz und Kleinkötz; 1978 kam Ebersbach hinzu. Die Postleitzahl 89359 umfasst diese drei Ortsteile sowie die Kleinkötz Siedlung, Sitz der Gemeindeverwaltung ist Großkötz.
Über Großkötz herrschte ab 1408 mehr als drei Jahrhunderte lang die Ulmer Patrizierfamilie Ehinger als Lehnsnehmer der Markgrafschaft Burgau, während in Kleinkötz die Patrizier Holzapfel von Herxheim das Gassengericht mit dem Reichsstift Wettenhausen teilten. In Kleinkötz zeugen mehrere Dutzend Grabhügel und eine Viereckschanze der keltischen Vindeliker von einer Besiedlung bereits in der Bronze- und Latènezeit. Der Ortsteil Ebersbach gehörte ab 1219 dem Kloster Wettenhausen und beherbergte vier von dessen elf Fischweihern. Das Wasserschloss Kleinkötz zählt bis heute zu den Baudenkmälern der Gemeinde, wirtschaftlich prägend ist unter anderem der Fahrzeugtechnik-Hersteller AL-KO.
Auf 20,5 km² zählt die Postleitzahl 3.243 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 158 je Quadratkilometer.
Kötz liegt an der Bahnstrecke Günzburg–Mindelheim und nahe der A8, Nachbarorte sind Günzburg, Burgau, Ichenhausen, Bibertal, Bubesheim und Kammeltal. Die Vorwahl lautet 08221.