Über die Postleitzahl 89446
In Nordschwaben, im Egautal am Rand der Schwäbischen Alb und rund neun Kilometer nördlich von Lauingen, liegt die Gemeinde Ziertheim im Landkreis Dillingen an der Donau, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wittislingen. Die Gemeindegrenze im Norden ist zugleich die Landesgrenze zu Baden-Württemberg. Zu Ziertheim gehören die Ortsteile Dattenhausen und Reistingen, bis zur Gebietsreform allesamt eigenständige Gemeinden.
In Reistingen rief um 1164 der Dillinger Grafensohn Adilbert II. ein Kloster für Benediktinerinnen ins Leben, das man wenig später zu einem weltlichen Damenstift umwandelte. Von 1906 bis 1972 hatten Ziertheim und Reistingen eine eigene Station an der Härtsfeldbahn zwischen Dillingen und Aalen; auf der stillgelegten Trasse verläuft heute der Härtsfeld-Radwanderweg. Im Westen der Gemeinde liegt, etwa zur Hälfte auf Ziertheimer Gebiet, das Dattenhauser Ried, das größte Feuchtgebiet der Schwäbischen Alb.
Die Staatsstraße 2032 durchquert die Gemeinde von Nord nach Süd und schließt im Süden an die Bundesstraße 16 an.
Auf 20,8 km² leben 1.109 Menschen, das ergibt eine Dichte von 53 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarorte der Postleitzahl sind Wittislingen, Bachhagel, Haunsheim und Dischingen.