Über die Postleitzahl 90482
Mögeldorf, seit 1899 Nürnberger Stadtteil, war ursprünglich ein befestigter Wirtschaftshof an einer Pegnitzfurt und wurde bereits 1025 als „Megelendorf“ urkundlich erwähnt – ganze 25 Jahre vor der ersten Nennung Nürnbergs selbst. König Konrad II. nutzte den Ort auf seinen Reisen zwischen Regensburg und Bamberg als Außenstelle seines Hofes und urkundete dort 1025 und 1030. Zusammen mit Laufamholz, Ebensee, Rehhof und Hammer bilden Mögeldorf und ein kleiner Zipfel der Nachbargemeinde Schwaig bei Nürnberg den Großteil dieser Postleitzahl, die überwiegend in der Östlichen Außenstadt liegt.
Laufamholz entstand aus zwei Weiherhäusern, deren Name auf die Flussschnelle der Pegnitz am Wald zurückgeht; ein „Vlricus de Laufenholtz miles“ ist bereits 1256 belegt. Hammer wurde 1372 als Mühle „Zu Lauffenholz“ erstmals genannt und entwickelte sich zu einem von einer Mauer umgebenen Industriegut mit Messinghammer und Drahtziehermühle, das die Familie Kanler nach der Zerstörung im Zweiten Markgrafenkrieg wieder aufbaute.
16.566 Menschen leben auf 4,9 km², das ergibt 3.396 Einwohner je Quadratkilometer. Die Postleitzahl grenzt an Nürnberger Gebiete sowie an Schwaig bei Nürnberg.