Über die Postleitzahl 90489
Wöhrd, 1273 erstmals als „Werde“ urkundlich erwähnt, war seit dem 15. Jahrhundert durch Wall und Graben befestigt – lückenlos aneinandergebaute, an der Rückseite fensterlose Häuser mit Schießscharten bildeten die Wehranlage zwischen den Stadttoren, im Volksmund „Rahm“ und „Schranke“ genannt. Der Name geht auf die Insellage im Pegnitzfluss zurück. Diese Postleitzahl teilt sich in etwa hälftig zwischen dem Weiteren Innenstadtgürtel und der Altstadt und engeren Innenstadt Nürnbergs auf.
Neben Wöhrd liegen hier die Viertel Gärten bei Wöhrd, Rennweg und Veilhof. Der Rennweg, 1342 erstmals genannt, begann einst unweit des Laufer Tores beim Judenbühl, dem heutigen Stadtpark. Veilhof, 1449 als „Feielhoff“ erwähnt, geht auf den Besitzer eines nach dem Veilchen benannten Hofes zurück; Mitte des 15. Jahrhunderts betrieb der Kaufmann Herdegen Tucher dort eine Saigerhütte zur Silbergewinnung aus Kupfererz.
Auf nur 1,8 km² leben 21.863 Menschen, das ergibt eine der höchsten Dichten unter den Nürnberger Postleitzahlen mit 12.394 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarn sind die Nürnberger Gebiete 90402, 90403, 90409, 90482 und 90491.