Über die Postleitzahl 91241
Die Gemeinde Kirchensittenbach im Landkreis Nürnberger Land setzt sich aus zahlreichen kleinen Ortsteilen zusammen, darunter Algersdorf, Aspertshofen, Kleedorf, Oberkrumbach und Wallsdorf, die im Zuge der Gebietsreform der 1970er Jahre zwischen 1971 und 1977 eingemeindet wurden. Erste Siedlungsspuren auf der Hochfläche westlich des Ortes reichen bis in die Hallstattzeit zurück, wo ein Gräberfeld mit 16 Grabhügeln erhalten ist.
Der Ort selbst trat um 1275 im baierischen Salbuch erstmals als Siedlung in Erscheinung und gehörte von 1504 bis 1806 zum Landgebiet der Reichsstadt Nürnberg. Über dem Dorf erhebt sich die evangelisch-lutherische Bartholomäuskirche, eine Wehrkirche aus spätromanischer Zeit mit spätgotischem Gewölbe. Das im 16. Jahrhundert errichtete Tetzelschloss war Sitz der Familienstiftung der Tetzel von Kirchensittenbach und wechselte über Jahrhunderte zwischen mehreren Nürnberger Patrizierfamilien. Im Ortsteil Hohenstein liegt die erstmals 1163 erwähnte Burg gleichen Namens.
Auf 43,1 km² leben 2.064 Menschen, das entspricht 48 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Hersbruck, Schnaittach und Betzenstein.