Über die Postleitzahl 91338
Der Markt Igensdorf liegt am Südwestrand des Naturparks Fränkische Schweiz–Frankenjura, wo die Bachtäler von Schwabach, Lillach und Rüsselbach das Landschaftsbild prägen. Er nimmt fast die gesamte Postleitzahl im Landkreis Forchheim ein und zählt zahlreiche Gemeindeteile, darunter Affalterbach, Dachstadt, Etlaswind, Kirchrüsselbach, Mitteldorf, Oberlindelbach, Oberrüsselbach und Pettensiedel.
Der Hauptort wurde 1109 als „Diedungsdorf“ in einer Bestätigungsbulle von Papst Paschalis II. zur Klostergründung Weißenohe erstmals erwähnt, mehrere Ortsteile wie Affalterbach, Oberlindelbach und Mitteldorf reichen mit ersten Nennungen sogar bis 1062 zurück. Vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert gehörte der Ort zum nürnbergischen Pflegamt Hiltpoltstein, wurde 1804 kurzzeitig preußisch und kam 1806 mit der Rheinbundakte zu Bayern. Die 1687 errichtete und 2006 renovierte St.-Georgs-Kirche zählt zu den Sehenswürdigkeiten, ebenso ein neu angelegter Sonnen- und Planetenweg, der Entfernungen zwischen den Planeten im verkleinerten Maßstab zeigt. Mehrere Künstler haben in Oberrüsselbach und Pettensiedel ihr Zuhause gefunden.
Auf 28,8 km² kommen 5.090 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 177 je Quadratkilometer.
Die Gräfenbergbahn verbindet Igensdorf mit Nürnberg; Nachbarorte sind unter anderem Eckental, Schnaittach, Gräfenberg und Kunreuth.