Über die Postleitzahl 91358
Kunreuth im Landkreis Forchheim gehört der Verwaltungsgemeinschaft Gosberg an und deckt fast die gesamte Postleitzahl ab. Zur Gemeinde zählen neben dem Hauptort die Gemeindeteile Ermreus, Regensberg und Weingarts.
Kunreuth wird 1120 in einer Schenkungsurkunde für das Bamberger St.-Egidien-Spital erstmals urkundlich fassbar; eine früher angenommene Gründung schon 1109 beruht auf der Verwechslung mit einem gleichnamigen, heute wüst gefallenen Ort bei Amberg. Auch die Burg Regensberg reicht weit zurück: 1251 wird sie erstmals als Lehen des Hochstifts Bamberg urkundlich fassbar, ihre Ruine samt Burgkapelle steht bis heute. Weingarts wiederum erscheint bereits 1243 als „Meingers“ in einer Aufzählung der ältesten Ortschaften des Bistums Bamberg, benannt vermutlich nach dem bambergischen Dienstmann Meinger; die Bauern des Ortes mussten im 16. und 17. Jahrhundert jährliche Fronschnittage oder Pfennigzahlungen nach Regensberg entrichten. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen heute außerdem Schloss Kunreuth und die Lukaskirche.
Auf 9,8 km² kommen 1.402 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 143 je Quadratkilometer.
Die Vorwahl lautet 09199; Nachbargemeinden sind unter anderem Neunkirchen a. Brand, Effeltrich, Gräfenberg und Igensdorf.