Über die Postleitzahl 91462
Im Aischtal, mit dem Gemeindeteil Rauschenberg bereits im südlichen Steigerwald, liegt der Markt Dachsbach, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Uehlfeld im mittelfränkischen Landkreis Neustadt-Aisch/Bad Windsheim. Nahezu die gesamte Postleitzahl entfällt auf diese Gemeinde mit ihren Ortsteilen Arnshöchstädt, Oberhöchstädt, Rauschenberg und Traishöchstädt.
Urkundlich fassbar ist der Ort seit 1129, als ein Ritter Heinrich von Dahspach eines seiner Güter für 80 Silbermark an das Kloster St. Michael in Bamberg verkaufte; der Name geht vermutlich auf einen Bach zurück, an dem Dachse vorkamen, worauf auch das Ortswappen anspielt. Zu den Baudenkmälern zählen die Marienkirche, ein Rondell, der Wohnturm eines Wasserschlosses sowie das Alte und Neue Schloss im Ortsteil Rauschenberg. Wirtschaftlich prägt die für den Aischgrund typische Karpfenzucht den Ort, dazu kommt die überregional bekannte Backstube von Arnd Erbel. In den 1920er Jahren war Dachsbach mehrfach Schauplatz früher politischer Auseinandersetzungen: 1923 warnte Karl Lechner hier vor der NSDAP, während ab 1925 die paramilitärische Reichsflagge im Ort auftrat.
Die 1.755 Einwohnerinnen und Einwohner verteilen sich auf 20,6 km², das ergibt eine Dichte von 85 je Quadratkilometer. Die Bundesstraße 470 durchquert das Gemeindegebiet in Richtung Gerhardshofen und Uehlfeld, zu den Nachbarorten der angrenzenden Postleitzahlen gehört auch Weisendorf.