Über die Postleitzahl 91472
Ipsheim liegt im mittelfränkischen Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, im Oberen Aischtal zwischen den Naturparks Frankenhöhe und Steigerwald. Der Markt deckt fast die gesamte gleichnamige Gemeinde ab, zu der neben dem Hauptort mehrere kleine Gemeindeteile zählen: Kaubenheim, Oberndorf, Weimersheim, Eichelberg, Holzhausen sowie Höfe wie Mailheim, Mäusberg und die Nundorfer Mühle. Gesprochen wird hier eine Spielart des Ostfränkischen, der Ansbacher Dialekt.
Über dem Ort erhebt sich die Burg Hoheneck. Ipsheim dürfte im Hochmittelalter zunächst als Reichsdorf direkt dem König unterstanden haben, ehe im 13. Jahrhundert die Hohenzollern als Burggrafen von Nürnberg die Herrschaft an sich zogen; 1273 bestätigte König Rudolf von Habsburg diesen Machtzuwachs, 1387 kam die Herrschaft Hoheneck hinzu. Bis 1792 blieb der Ort unter der Verwaltung der bayreuthischen Linie der Hohenzollern. Nordwestlich des heutigen Dorfs stand einst der sogenannte Wall, eine möglicherweise noch keltische Viereckschanze, auf der um das Jahr 1000 ein Wach- und Wohnturm zugleich der Verteidigung und der Kontrolle des Ortes diente.
Wie alt die Besiedlung ist, zeigen die Gemeindeteile: Kaubenheim wird bereits 1103 in einer Urkunde über eine Güterschenkung an das Kloster Hirsau genannt, benannt nach dem vermutlichen Siedlungsgründer Cūbo. Bei der Nundorfer Mühle, deren Name auf wenig ertragreiche Böden verweist, wurde der Müller 1621 im Dreißigjährigen Krieg von durchziehenden Söldnern gefoltert und ausgeraubt.
Durch Ipsheim führt die Bundesstraße 470, außerdem hält hier ein Zug der Bahnverbindung zwischen Neustadt an der Aisch und Bad Windsheim. Auf einer Fläche von 42,1 km² leben 2.161 Menschen, das ergibt eine Dichte von 51 Einwohnern je Quadratkilometer. Die Kfz-Kennzeichen NEA, SEF und UFF sind hier ebenso gebräuchlich wie die Vorwahl 09846; benachbart liegen die Postleitzahlen von Neustadt an der Aisch und Bad Windsheim.