Über die Postleitzahl 91522
Ansbach ist eine kreisfreie Stadt in Mittelfranken und Sitz der Regierung sowie der Bezirksverwaltung des Bezirks. Die Postleitzahl 91522 umfasst nahezu die gesamte Stadt mit ihren zahlreichen Gemeindeteilen, darunter Bernhardswinden, Brodswinden, Claffheim, Elpersdorf und Schalkhausen.
Der Name geht auf ein 748 gegründetes Benediktinerkloster zurück, das der fränkische Edelfreie Gumbert im Mündungswinkel des Onoldsbaches zur Fränkischen Rezat errichtete; aus dem heute meist Onolzbach geschriebenen Gewässernamen entwickelte sich über Formen wie Onoltesbach und Onolzbach schließlich der Name Ansbach, der sich ab 1732 durchsetzte. Viele der Ansbacher Gemeindeteile tragen die Endung „-winden“, die auf Wenden verweist: im Jahr 911 fiel in Forchheim die Entscheidung, dort ansässige Slawen aus dem Maingebiet dem Ansbacher Gumbertuskloster zu übergeben, die anschließend im 10. Jahrhundert ringförmig um die Stadt angesiedelt wurden.
Markant ist die Residenz der Markgrafen zu Brandenburg-Ansbach mit ihrer um 1400 entstandenen gotischen Halle und einer bedeutenden Sammlung von Fayencen und Porzellan aus der einstigen Ansbacher Manufaktur; das Markgrafenmuseum widmet sich unter anderem der Geschichte um den Findling Kaspar Hauser. Wirtschaftlich prägen kunststoffverarbeitende Unternehmen und die Automobilzulieferindustrie die Stadt, mit der Robert Bosch GmbH im Ortsteil Brodswinden als einem der größten Arbeitgeber der Region. Auf 99,5 km² leben 39.608 Menschen, das ergibt eine Dichte von 398 je Quadratkilometer. Benachbart liegen unter anderem die Postleitzahlen von Herrieden, Leutershausen und Petersaurach.