Über die Postleitzahl 91611
Der Markt Lehrberg im mittelfränkischen Landkreis Ansbach umfasst fast die gesamte Fläche der Postleitzahl 91611. Neben dem namensgebenden Hauptort gehören zahlreiche kleine Gemeindeteile dazu, darunter Buhlsbach, Zailach, Obersulzbach und Brünst, die über das Tal der Fränkischen Rezat und die Hügel des Naturparks Frankenhöhe verteilt liegen.
Die erste urkundliche Erwähnung Lehrbergs stammt aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts, als Ort tauchte der Name in Formen wie „Lerenburen“ oder „Lerpur“ auf, bevor sich im 15. Jahrhundert die heutige Schreibweise durchsetzte. Über Jahrhunderte war die 1059 erbaute St.-Margarethen-Kirche als Wallfahrtsort Grundlage eines gewissen Wohlstands, bis Dreißigjähriger Krieg und Pest den Ort schwer trafen. Von der Burg der Herren von Birkenfels, die bis 1536 das örtliche Geschehen bestimmten, steht heute nur noch die Turmruine der Bergkapelle St. Jobst, im Volksmund „Kappl“ genannt.
Auf der Fläche von 50,7 km² leben 3.111 Menschen, das ergibt eine Dichte von 61 Einwohnern je Quadratkilometer. Durch den Ort führt der Fränkische Jakobsweg, bis 1978 besaß Lehrberg zudem einen Bahnhof an der Strecke Treuchtlingen–Würzburg.
Nachbarorte der angrenzenden Postleitzahlen sind Ansbach im Süden, Colmberg im Westen und Oberdachstetten im Norden.