Über die Postleitzahl 91555
An der Romantischen Straße auf der Frankenhöhe liegt die Stadt Feuchtwangen, die nach Fläche und Einwohnerzahl größte Gemeinde des Landkreises Ansbach und nach Nürnberg die zweitgrößte Kommune Frankens überhaupt. Ihr weitläufiges Gebiet umfasst 91 amtliche Gemeindeteile, darunter Dörfer wie Aichau, Banzenweiler, Breitenau und Dorfgütingen, die zugleich als Gemarkungen zahlreiche weitere Weiler und Einöden umfassen.
Feuchtwangen entstand aus zwei benachbarten Gemeinwesen: dem 818 oder 819 erstmals urkundlich erwähnten Benediktinerkloster St. Salvator, das später in ein Augustinerchorherren-Stift umgewandelt wurde, und einer zwischen 1150 und 1178 von den Staufern gegründeten Stadt, die 1241 als Reichsstadt genannt wird. Der Marktplatz der historischen Altstadt gilt als „Festsaal Frankens“ und trägt seit 1727 einen eisernen Röhrenbrunnen mit einer Minerva-Statue. Seit 1949 wird dort im Sommer, über gut zwei Monate hinweg, das professionelle Freilichttheater der Kreuzgangspiele aufgeführt. Nach einer Sage, die den Stadtbürgern den Necknamen „Zeiselesfänger“ eintrug, soll in der Biedermeierzeit der entflogene Zeisig der Bürgermeistergattin die ganze Stadt in Aufregung versetzt haben. Am Autobahnkreuz der A6 und A7 haben sich zudem mehrere Industriezweige angesiedelt, von der Kunststoff- bis zur Papierverarbeitung.
Zur Postleitzahl gehören 12.366 Einwohnerinnen und Einwohner auf 136,8 km², das entspricht einer Dichte von 90 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbargemeinden sind unter anderem Dinkelsbühl, Herrieden und Dombühl; die Vorwahl lautet 09852.