Über die Postleitzahl 91560
Heilsbronn liegt im geografischen Zentrum Mittelfrankens zwischen Nürnberg und Ansbach, im waldreichen Rangau, wo im benachbarten Ketteldorfer Wald die Schwabach entspringt. Die Postleitzahl 91560 erstreckt sich über die Stadt mit ihren vielen Gemeindeteilen wie Bonnhof, Bürglein, Ketteldorf und Böllingsdorf.
Der Legende nach gründete im 8. Jahrhundert der fränkische Grundherr Hahold den Ort, nachdem er nach einem Jagdunfall verletzt durch den Wald geirrt war und an einer Quelle trank, die ihn heilte. 1132 rief Rapoto von Abenberg, unterstützt von Otto von Bamberg, hier das Zisterzienserkloster Heilsbronn als Ableger des Klosters Ebrach ins Leben; das Münster diente von 1297 bis 1625 als Grablege der fränkischen Hohenzollern, von denen 41 in der Gruft ruhen. Bis heute prägt der wuchtige Katharinenturm das Stadtbild, den man in den 1770er Jahren auf dem Fundament der abgerissenen Katharinenkirche neu aufführte.
Die neuere Entwicklung prägten der 1875 eröffnete Eisenbahnanschluss zwischen Nürnberg und Ansbach sowie die Erhebung zur Stadt anlässlich des 800-jährigen Bestehens im Jahr 1932. Auf 62,0 km² kommen 9.774 Einwohnerinnen und Einwohner, was einer Dichte von 158 je Quadratkilometer entspricht. Etwa drei Kilometer entfernt liegt eine Anschlussstelle der Bundesautobahn 6; benachbart sind unter anderem Neuendettelsau, Windsbach und Petersaurach.