Über die Postleitzahl 91575
Windsbach liegt im Rangau zwischen den beiden Großstädten Ansbach und Nürnberg. Die Fränkische Rezat und die Aurach durchqueren mit mehreren kleineren Zuflüssen das Gemeindegebiet. Zur Postleitzahl 91575 zählen neben der Stadt selbst viele Gemeindeteile wie Bertholdsdorf, Hergersbach, Ismannsdorf und Elpersdorf bei Windsbach.
Die Kolonisierung der sandigen Gegend begann wohl erst gegen Ende des 8. Jahrhunderts und schritt entsprechend langsam voran. Urkundlich erscheint der Ort 1130 als „Windesbach“, benannt nach einem Siedlungsgründer namens Winid; 1278 erhielt Windsbach die Stadtrechte, und seit dem 14. Jahrhundert war es Sitz eines eigenen Oberamts des Fürstentums Ansbach. In der Zeit um den Dreißigjährigen Krieg fanden evangelische Glaubensflüchtlinge aus Österreich in und um Windsbach eine neue Heimat, deren Nachkommen bis heute hier ansässig sind. Von der alten Stadtbefestigung mit einst fünf Türmen stehen noch das Obere und das Untere Tor sowie Reste der Amtsburg und der Kirchenburg am Kirchplatz.
International bekannt ist der 1946 von Hans Thamm gegründete Windsbacher Knabenchor, der in der Tradition des Dresdner Kreuzchors steht. Auf 67,8 km² leben 6.059 Menschen, was einer Dichte von 89 je Quadratkilometer entspricht. Nachbargemeinden sind unter anderem Heilsbronn, Neuendettelsau und Lichtenau.