Über die Postleitzahl 91620
Die Gemeinde Ohrenbach, nach eigenen Angaben die kleinste und zugleich nördlichste Gemeinde im Landkreis Ansbach, bildet zusammen mit ihren Gemeindeteilen fast die gesamte Postleitzahl 91620. Zu ihr gehören unter anderem Gailshofen, Habelsee, Oberscheckenbach und Reichardsroth, verwaltet wird sie über die Verwaltungsgemeinschaft Rothenburg ob der Tauber.
Der Ortsname geht auf den heute Bodenwiesgraben genannten Bach zurück, an dem einst Ahornbäume standen; 1290 erscheint der Ort erstmals als „Orenbach“. Während des Bauernkriegs 1525 erhob sich Ohrenbach als eines der ersten Dörfer im Bereich der Rothenburger Landwehr gegen die Obrigkeit – von hier zogen Aufständische zunächst in die Reichsstadt, später wurde der Ort von fürstlichen Söldnertruppen geplündert und zu Strafzahlungen gezwungen. Etwa anderthalb Kilometer nordöstlich erinnert der Pfeinacher Landturm mit seiner barocken Wappentafel noch an die einstige Landhege, die Grenzbefestigung der Reichsstadt Rothenburg.
Auf der Hochebene des Unteren Keupers, wo bei Habelsee Muschelkalk abgebaut wird, leben auf 22,7 km² 590 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 26 je Quadratkilometer.
An der Bundesautobahn 7, die das Gemeindegebiet quert, liegen zwei nach dem Ort benannte Raststätten; Nachbarorte sind Uffenheim im Norden und Adelshofen im Süden.