Über die Postleitzahl 91726
Südlich des Hesselbergs an der Wörnitz liegt die Gemeinde Gerolfingen, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hesselberg im Landkreis Ansbach; Sitz der Gemeindeverwaltung ist der Ortsteil Aufkirchen. Fast die gesamte Postleitzahl gehört zu Gerolfingen, mit den Gemeindeteilen Aufkirchen und Irsingen sowie der Einöde Berghaus.
Irsingen gilt mit seiner ersten urkundlichen Erwähnung 1053 als ältester Gemeindeteil, Aufkirchen folgte 1188 als „Vfkirchin“ im Seligenstädter Vertrag, mit dem Friedrich I. Barbarossa den Ort seinem Sohn Konrad als Morgengabe übergab, und Gerolfingen selbst 1228 als „Gerlifingen“, benannt nach einem Siedler namens Gerolf. Die auf -ingen endenden Ortsnamen der Gegend gelten als Spuren einer frühen alemannischen Besiedlung, möglicherweise schon kurz nach dem Ende des Limes im Jahr 259/260. In Aufkirchen prägt die St.-Johannis-Kirche mit ihrer zwiebelförmigen Turmspitze das Ortsbild; ihre Orgel mit acht originalen Registern und einem Prospekt von 1663 zählt zu den wertvollsten Mittelfrankens. Im Gasthaus Grüner Baum war bis Mitte der Neunzigerjahre die Brauerei Rötter-Bräu untergebracht, deren Anlagen zu den ältesten im Land zählten.
In der Postleitzahl 91726 leben 925 Menschen auf 12,6 km², das entspricht einer Dichte von 73 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Ehingen, Röckingen und Wittelshofen, erreichbar über die Vorwahl 09854.