Über die Postleitzahl 91749
Am Zusammenfluss von Sulzach und Wörnitz, am Fuß des Hesselbergs, liegt die Gemeinde Wittelshofen im Landkreis Ansbach in Mittelfranken. Sie umfasst neben dem Hauptort die Ortsteile Illenschwang, Ober- und Untermichelbach sowie die Weiler Dühren, Gelshofen, Grabmühle und Grüb. Zur Verwaltungsgemeinschaft Hesselberg gehört Wittelshofen gemeinsam mit Nachbargemeinden.
1274 erscheint der Ort unter dem Namen „Witelshoven“ zum ersten Mal in einer Urkunde, dürfte aber schon deutlich früher entstanden sein: Die dem heiligen Martin geweihte Kapelle am Zusammenfluss der beiden Flüsse gilt als Hinweis auf eine Gründung bereits im 8. Jahrhundert. Im Norden des Dorfes stehen noch Mauer- und Grabenreste einer Wasserburg, deren hölzerner Turm im 12. Jahrhundert durch einen steinernen ersetzt wurde. Von 1716 bis 1938 bestand in Wittelshofen eine jüdische Gemeinde, die um 1809/10 mit rund 282 Personen fast 40 Prozent der Einwohnerschaft stellte; die 1843 eingeweihte Synagoge wurde beim Novemberpogrom 1938 zerstört. Wittelshofen ist Ausgangspunkt eines geologischen Wanderpfads auf den Hesselberg und liegt zudem an der Deutschen Limesstraße, entlang derer der Deutsche Limes-Radweg verläuft.
Auf 24,1 km² kommen in der Postleitzahl 1.285 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 53 je Quadratkilometer. Über die Kreisstraßen ist Wittelshofen mit den Nachbarorten Ehingen und Untermichelbach verbunden; die Autobahnen A 6 und A 7 liegen jeweils etwa 28 Kilometer entfernt.