Über die Postleitzahl 92249
Die Stadt Vilseck im oberpfälzischen Landkreis Amberg-Sulzbach nimmt fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl ein, dazu gehören Ortsteile wie Schlicht, Sorghof, Ebersbach und Schönlind sowie zahlreiche kleine Weiler und Einöden.
Das Stadtbild ist geprägt vom Vogelturm, dem ersten deutschen Türmermuseum, erbaut 1466, und dem benachbarten Vogel- oder Obertor von 1568. Die Burg Dagestein geht als Wehranlage bis ins 10. Jahrhundert zurück, im Juli findet dort traditionell ein klassisches Burgkonzert statt. Historisch gehörte Vilseck zum Nordgau und später zum Hochstift Bamberg, das die Herrschaft bis 1803 über ein eigenes Obervogtamt ausübte; im 14. Jahrhundert trieb die Vils mehrere Eisenhammerwerke rund um die Stadt an. Sichtbar wird die jüngere Geschichte durch die Präsenz der US-Armee: Das 2. Kavallerieregiment ist am nahen Truppenübungsplatz Grafenwöhr stationiert und prägt die örtliche Wirtschaft bis heute, viele Unternehmen richten sich auf amerikanische Kunden aus. Der Ortsteil Sorghof entstand, als die „Reichsumsiedlungsgesellschaft RUGES“ ab 1936 für die Erweiterung des Truppenübungsplatzes zahlreiche Familien aus 58 Orten und Weilern umsiedelte.
Die Postleitzahl umfasst 64,4 km² mit 5.991 Einwohnerinnen und Einwohnern, das entspricht 93 je Quadratkilometer. Über die Bahnstrecke Neukirchen–Weiden ist Vilseck an den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg angebunden und weitgehend im Ein-Stunden-Takt mit Nürnberg verbunden.