Über die Postleitzahl 92271
Zwischen den Städten Amberg, Weiden und Grafenwöhr, ganz im Nordosten des Landkreises Amberg-Sulzbach, bildet der Markt Freihung fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl. Wie das nahe Vilseck spürt auch Freihung die Nähe zum Truppenübungsplatz Grafenwöhr: Die US-Armee ist präsent, und zahlreiche Amerikaner leben in den Wohngebieten. Zu den Gemeindeteilen zählen Großschönbrunn, Seugast, Thansüß und Elbart.
Anders als viele Nachbarorte ist Freihung eine vergleichsweise junge Gründung, die eng mit dem Bergbau verbunden ist: Im 16. Jahrhundert wurde hier Bleierz in Form von Weißblei entdeckt, südöstlich des Marktes liegt bis heute das größte Bleierzvorkommen Bayerns. Die kurfürstliche Verleihung des Marktrechts samt Wappen erfolgte 1569, dessen Symbole Hammer und Schlegel des Bergmanns bis heute enthalten sind; der alte Ortskern entstand planmäßig als Straßensiedlung entlang einer breiten Marktstraße. Mitten im Gemeindeteil Kleinschönbrunn liegt die Quelle der Vils. Der Ortsteil Seugast wird schon 1139 in der Stiftungsurkunde des Klosters Ensdorf erwähnt und gehörte im Mittelalter zur bambergischen Vogtei Vilseck.
Die Postleitzahl umfasst 46,3 km² mit 2.558 Einwohnerinnen und Einwohnern, das entspricht 55 je Quadratkilometer. Freihung liegt an der Bahnstrecke Neukirchen–Weiden, als äußerste Grenze des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg, 76 Kilometer vom Nürnberger Hauptbahnhof entfernt.