Über die Postleitzahl 92275
Hirschbach liegt im Tal des gleichnamigen, zur Pegnitz fließenden Baches im oberpfälzischen Landkreis Amberg-Sulzbach, an der Grenze zum mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land, und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Königstein. Die Gemeinde nimmt fast die gesamte Fläche der Postleitzahl ein, zu ihren Gemeindeteilen zählen Eschenfelden, Pruppach und der Weiler München.
Der Überlieferung nach soll Karl der Große den Ort gegründet haben, wofür es allerdings keinen Beleg gibt; erstmals schriftlich erwähnt wurde Hirschbach 1225 als „Herisbach“, was eher auf den Personennamen Heri als auf das Tier zurückgeht. Bis 1505 gehörte der Ort den bayerischen Wittelsbachern, danach wurde er zwischen dem Fürstentum Pfalz-Neuburg und der Reichsstadt Nürnberg aufgeteilt, die vor allem an den hiesigen Eisen- und Kupferhammerwerken interessiert war – bereits im 14. Jahrhundert gab es zwei davon, der Obere Hammer besteht als Hammerschloss Hirschbach bis heute. Die 1460 dem Heiligen Wolfgang geweihte Kirche, ursprünglich als Schlosskapelle für die Hammerherren erbaut, wird seit Jahren von der katholischen und der evangelischen Gemeinde simultan genutzt. Der Ortsteil Eschenfelden geht wohl auf eine Siedlung der späten Merowinger- oder Karolingerzeit zurück, seine erste schriftliche Nennung stammt von 1129.
Auf 31,0 km² leben in dieser Postleitzahl 1.189 Menschen, das sind 38 je Quadratkilometer. Die Gegend ist wegen ihrer zahlreichen Höhlen und Klettermassive wie der Mittelbergwand und dem Teufelsrissmassiv beim Fremdenverkehr beliebt, ein Höhlenwanderweg führt an 30 Höhlen vorbei.