Über die Postleitzahl 92287
Wo Vils und Lauterach zusammenfließen, liegt der Markt Schmidmühlen im Landkreis Amberg-Sulzbach, in der Region Oberpfalz-Mitte. Die Postleitzahl entspricht nahezu der gesamten Gemeinde mit ihren zahlreichen kleinen Gemeindeteilen wie Emhof, Vilshof und Winbuch.
Der Ort wurde 1010 erstmals erwähnt und erscheint 1270 in einem Salbuch Herzog Ludwigs des Strengen bereits als Markt. Seinen Namen verdankt Schmidmühlen zwei Gewerben, die auf Wasserkraft angewiesen waren: Auf einem Flussarm der Lauterach lagen zwei Mühlen, auf dem anderen mehrere Hammerwerke, in denen Eisenerz mit Holzkohle verhüttet und ausgeschmiedet wurde. Im Mittelalter diente der Ort zudem als Hafen. 1505 kam Schmidmühlen mit dem übrigen bayerischen Nordgau an das neu gegründete Herzogtum Pfalz-Neuburg, dessen Grenze zur eigentlichen Oberpfalz nur drei Kilometer nördlich verlief. Im Spanischen Erbfolgekrieg erlitt 1703 in der Schlacht bei Schmidmühlen ein Markgraf aus dem Haus Brandenburg-Ansbach eine tödliche Verwundung. Mittelpunkte des Ortes sind heute die Pfarrkirche St. Ägidius, das Obere Schloss und das Hammerschloss.
Auf 25,4 km² kommen 2.211 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 87 je Quadratkilometer. Nachbar-Postleitzahlen liegen bei Hohenburg, Rieden, Hohenfels und Burglengenfeld, die Vorwahl ist 09474.