Über die Postleitzahl 92286
Der Markt Rieden im Landkreis Amberg-Sulzbach liegt am Unterlauf der nördlichen Vils, rund 18 Kilometer bevor diese bei Kallmünz in die Naab mündet. Die Postleitzahl deckt beinahe die ganze Gemeinde ab, die 1971 durch den Zusammenschluss von Rieden und Vilshofen entstand und zu der außerdem Siegenhofen, Ettsdorf und Kreuth gehören.
Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert betrieb ein von der Vils angetriebener Eisenhammer den Ort mit; vor 1800 war Rieden Pflegamt im Rentamt Amberg des Kurfürstentums Bayern und besaß bereits das Marktrecht mit eigenen Rechten. In Vilshofen, dessen Name als Vilsehouen um 1129 in den Traditionen des Klosters Ensdorf erscheint, wurde die Pfarrkirche St. Michael 1781 unter Einbeziehung wohl romanischer Mauerteile errichtet. In Rieden selbst stammt die Kirche St. Georg aus dem 15. Jahrhundert, die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt von 1717. Nördlich von Vilshofen liegt das Naturschutzgebiet Unteres Pfistertal, nicht weit von der südwestlichen Gemeindegrenze beginnt der Truppenübungsplatz Hohenfels.
2.615 Menschen leben auf 32,2 km², das sind 81 je Quadratkilometer. Die Vorwahl lautet 09624, benachbart liegen die Postleitzahlgebiete von Ensdorf, Hohenburg, Schmidmühlen und Burglengenfeld.