Über die Postleitzahl 92331
Zwischen Regensburg und Neumarkt, im Tal der Schwarzen Laber, liegt die Stadt Parsberg, viertgrößte Kommune im Landkreis Neumarkt. Die Postleitzahl teilt sich zwischen Parsberg und dem Markt Lupburg, der bis 2001 von Parsberg mitverwaltet wurde, ehe eine Bürgerbefragung mit rund 76 Prozent Zustimmung zur eigenen Verwaltung führte.
Parsberg wurde 1205 erstmals als „Castrum Bartesperch“ urkundlich genannt. Die Parsberger Burg auf dem Burgberg wurde um 1315 geschleift, nachdem Herzog Ludwig von Bayern sie kurz belagert hatte, um 1450 aber deutlich erweitert wieder aufgebaut; sie war bis zum Erlöschen des Adelsgeschlechts 1730 dessen Sitz. Zwei große Brände, 1571 und 1841, vernichteten weite Teile des Ortes. Mit dem Bahnbau 1872 setzte ein wirtschaftlicher Aufschwung ein, 1952 erhielt der Markt die Stadtbezeichnung. Lupburg wiederum erscheint bereits um 1140 in einer Urkunde und wechselte seine Schreibweise über die Jahrhunderte immer wieder, bis sich 1811 die heutige Form durchsetzte; das Ortsadelsgeschlecht der Lupburger endete 1313 mit dem Tod des Regensburger Bischofs Konrad V. von Lupburg.
Auf 87,7 km² leben 10.122 Menschen, das ergibt 115 je Quadratkilometer. Beide Orte liegen an der Bundesautobahn 3, die Vorwahl lautet 09492, angrenzend liegen die Postleitzahlgebiete von Velburg, Hohenfels und Beratzhausen.