Über die Postleitzahl 93176
Beratzhausen, ein Markt im Landkreis Regensburg, liegt im Labertal des Oberpfälzer Juras, gut 30 Kilometer nordwestlich von Regensburg. Der Fluss hat sich hier tief in die Ebene eingeschnitten, während jüngere Siedlungen oben auf der Juraebene liegen; diese Lage brachte dem Ort den Beinamen „Perle des Labertals“ ein. Die Postleitzahl fällt fast vollständig mit der Gemeinde zusammen, zu der neben dem Hauptort etwa Mausheim, Oberpfraundorf, Rechberg und Schwarzenthonhausen gehören – frühere eigenständige Gemeinden, die zwischen 1972 und 1978 eingegliedert wurden.
Der Ortsname wandelte sich über Jahrhunderte von Berehardeshvson über Peratshavsen bis zur heutigen Form und geht auf einen Mann namens Perahart zurück. Mehrere Ortsteile wie Mausheim, Rechberg und Schwarzenthonhausen gehörten einst zur Herrschaft Ehrenfels, die 1568 an Pfalz-Neuburg fiel, ehe die Orte 1777 bayerisch wurden. Im Ortsteil Beilnstein an der Schwarzen Laber wurde bereits 1584 ein Blechhammer betrieben. Seit 2011 dreht sich bei Rechberg mit dem Windpark Brenntenberg die erste Windkraftanlage der Region.
Auf 72,3 km² zählt die Postleitzahl 5.443 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 75 je Quadratkilometer. Ein Bahnhof an der Strecke Nürnberg–Regensburg verbindet Beratzhausen mit beiden Städten; Nachbarorte sind unter anderem Hemau, Laaber und Kallmünz.