Über die Postleitzahl 92339
Am Südrand der Altmühl, dort wo die Sulz durch den Ort fließt und der Main-Donau-Kanal nördlich vorbeiführt, liegt die Stadt Beilngries im Landkreis Eichstätt – die nördlichste Gemeinde des Regierungsbezirks Oberbayern. Die Postleitzahl deckt praktisch die gesamte Stadt mit ihren 24 Gemeindeteilen ab, darunter die staatlich anerkannten Erholungsorte Biberbach und Hirschberg.
Als „Bilingriez“ wurde der Ort 1007 erstmals urkundlich erwähnt, als König Heinrich II. ihn dem Bistum Bamberg schenkte; um 1016 kam er an das Bistum Eichstätt. 1053 verlieh König Heinrich III. Beilngries Markt- und Zollrecht, im Spätmittelalter erhielt die Stadt eine Befestigung mit Mauer und Graben. Von 1835 bis 1846 entstand der Ludwig-Donau-Main-Kanal, der bis zu seiner Auflassung 1950 durch die Stadt führte; die dortige Lände und die Schleuse 22 sind als Baudenkmale erhalten, liegen heute aber trocken. Oberhalb der Stadt erhebt sich Schloss Hirschberg, seit dem vorigen Jahrhundert Sitz eines Bistumshauses, in Kottingwörth zeigt eine Kapelle mittelalterliche Wandmalereien mit Darstellungen des Jüngsten Gerichts.
Auf 99,6 km² leben 9.893 Menschen, das entspricht 99 je Quadratkilometer. Die Vorwahl lautet 08461, angrenzend liegen die Postleitzahlgebiete von Berching, Dietfurt an der Altmühl und Kinding.