Über die Postleitzahl 92449
Steinberg am See liegt in der mittleren Oberpfalz im Landkreis Schwandorf, rund zehn Kilometer östlich von Schwandorf und fünf Kilometer südöstlich von Wackersdorf, und gehört zu dessen Verwaltungsgemeinschaft. Die Postleitzahl umfasst praktisch die gesamte Gemeinde, zu der neben dem Hauptort die kleinen Ortsteile Hirmerhaus und Oder zählen.
Der Name geht auf einen einige hundert Meter vom Ort entfernten, im steinlosen Bruchgelände auffallenden Felsenhügel zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1185 in einer Urkunde des Klosters Waldsassen. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurde hier Granit abgebaut, aus dem etwa das Kleinpflaster des Steinberger Friedhofs stammt. Prägender war im 20. Jahrhundert der Braunkohletagebau als Teil des Oberpfälzer Braunkohlereviers, der bis Mitte der 1980er Jahre betrieben wurde. Nach der Flutung der Gruben entstanden der Steinberger See und der Knappensee, und 2006 benannte sich die Gemeinde nach jahrelangen Bemühungen von Johann Horbach in Steinberg am See um. Seither hat sich der See zu einem Standort für Wassersport, Tourismus und Naherholung im Oberpfälzer Seenland entwickelt. An die Geschichte des Bergbaus erinnert das Heimat- und Braunkohlemuseum.
Auf 20,1 km² zählt die Postleitzahl 1.953 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 97 Menschen je Quadratkilometer.
Über die Abfahrt Schwandorf Süd der A93 und die Staatsstraße 2145 ist der Ort gut erreichbar, nördlich verläuft die Bundesstraße 85 von Schwandorf nach Cham. Nachbarn sind unter anderem Schwandorf, Bruck i.d.OPf., Bodenwöhr und Wackersdorf.