Über die Postleitzahl 93183
Kallmünz, Sitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft, liegt dort, wo die Vils in die Naab mündet, etwa 25 Kilometer flussaufwärts von Regensburg entfernt. Über dem Markt thront auf einem Felssporn die Ruine der Burg Kallmünz, weshalb der Ort auch als „Perle des Naabtals“ gilt. Die Postleitzahl teilt sich zu gut einem Viertel mit der Nachbargemeinde Holzheim am Forst; zu Kallmünz selbst zählen unter anderem die Ortsteile Traidendorf, Rohrbach, Dinau und Eich.
Schriftlich erwähnt wird der Ort erstmals 983 als Kalmutz, sein Name geht vermutlich auf ein keltisches Wort zurück. Die Burg gelangte 1329 in den Besitz der Wittelsbacher und wurde im Landshuter Erbfolgekrieg 1504 sowie endgültig 1641 im Dreißigjährigen Krieg durch schwedische Truppen niedergebrannt. Seit über hundert Jahren dient eine Höhle im Schlossberg als bewohnbares „Haus ohne Dach“, eines der bekanntesten Ziele des Ortes. Die spätmittelalterliche Steinerne Brücke über die Naab wurde 1945 von der Wehrmacht gesprengt. Im Nachbarort Holzheim am Forst geht die erste Erwähnung sogar auf eine Schenkungsurkunde Kaiser Heinrichs II. von 1007 zurück.
3.815 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 58,6 km², das sind 65 je Quadratkilometer. Angrenzend liegen Regenstauf, Burglengenfeld, Beratzhausen, Duggendorf und Wolfsegg.