Über die Postleitzahl 93349
An der alten Salz- und Eisenstraße zwischen Nürnberg und Landshut liegt Mindelstetten, eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Eichstätt und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Pförring. Fast die gesamte Fläche der Postleitzahl entfällt auf sie, mit Ortsteilen wie Hiendorf, Hüttenhausen, Imbath, Offendorf und Tettenagger.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1042, als eine Erchantrud dem Regensburger Kloster St. Emmeram ein Gut zu „Mundilstetti“ schenkte. Der Ortsteil Imbath reicht mit einer Nennung von 822 sogar noch weiter zurück; er liegt an der historischen Grenze zwischen Altbayern und der Oberpfalz, südöstlich davon finden sich Reste einer keltischen Viereckschanze. In Mindelstetten selbst steht das Geburtshaus der Mystikerin Anna Schäffer, nach der auch eine Straße benannt ist. Jährlich im Oktober richtet der Ort den Mindelstettener Markt mit der Wahl der Jurahopfenkönigin aus, ein Hinweis auf den Hopfenanbau der Region.
Auf 22,7 km² kommen 1.760 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 78 je Quadratkilometer. Die Gemeinde liegt zwischen Bellerberg und Schellerberg an der Grenze zu Niederbayern, durch den Ort fließt der Dettenbach. Nachbarorte sind Kösching, Pförring, Oberdolling und Altmannstein.