Über die Postleitzahl 93480
Im Tal des Weißen Regens, zwischen dem Hohen Bogen im Norden und dem Kaitersberg im Süden, liegt die Gemeinde Hohenwarth und stellt fast die gesamte Postleitzahl 93480. Die Ortsteile Ansdorf und Gotzendorf kamen 1972 im Zuge der Gebietsreform hinzu, Gotzendorf hatte zuvor sieben eigene Teilorte wie Unterzettling und Oberzettling umfasst.
Hohenwarth wird um 1180 erstmals in einer Urkunde des Klosters Reichenbach erwähnt, seit 1402 bestand hier eine geschlossene Hofmark mit eigener Kirche und Burg – letztere war um 1550 aber bereits Ruine. Über die Notthafft und die Eyb, die 1589 die heute noch erhaltene alte Kirche errichten ließen, gelangte die Hofmark im 17. Jahrhundert an mehrere weitere Adelsfamilien. Das heutige Schloss, seit den 1650er Jahren ein Vierflügelbau um einen Hof, beherbergt inzwischen eine Gaststätte; die dortige Brauerei wurde 1969 aufgegeben. Als Naturdenkmal gilt die „Heigl-Linde“ aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, benannt nach dem Räuber Michael Heigl, der sich hier vor seinen Verfolgern verbarg.
1.846 Einwohnerinnen und Einwohner kommen auf 24,1 km², das ergibt 76 je Quadratkilometer. An der Bahnstrecke Lam–Bad Kötzting–Cham liegen gleich zwei Haltepunkte im Gemeindegebiet. Nachbar-PLZ sind Kötzting, Arrach und Grafenwiesen.